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Monatsarchiv für März 2010

Firmenangehörige-die Spione Nr.1

“Do you know that…”

Laut SiFo-Studie 2009/2010 werden in Deutschland mehr als 70 Prozent der Wirtschaftsspionagefälle von Firmenangehörigen begangen. So wurde bereits bei 60 Prozent der forschenden Unternehmen ein Produkt festgestellt. Bei 27 Prozent wurde direkt Spionage oder Informationsfluss festgestellt. Dadurch entstehen Unternehmen finanzielle Schäden von 10 000 Euro bis zwei Millionen Euro. Im Durchschnitt beträgt der Verlust pro Fall somit rund 365 000 Euro.

„Über 70 Prozent der Wirtschaftsstraftäter kamen aus den Reihen der geschädigten Unternehmen. In fast jedem fünften Fall waren Topmanager beteiligt, in nahezu jedem dritten Fall ein Mitarbeiter aus dem mittleren Management. Im Durchschnitt gehörten sie dem Unternehmen seit zehn Jahren an, waren etwa 40 Jahre alt und überdurchschnittlich gebildet.

Zum Artikel: Firmenangehörige – die Spione

Jeder 11. Arbeitsvertrag hat ein Verfallsdatum

“Do you know that…”

Der Anteil befristeter Beschäftigter erreichte seit 1991 (5,7%) seinen bisherigen Höchststand mit 8,9%. 2,7 Mio. abhängig Beschäftigter haben einen Vertrag auf Zeit. Dabei trifft es Frauen etwas häufiger als Männer. Insgesamt sind es jedoch die Jüngeren ledigen Beschäftigten, die sich in befristeten Arbeitsverträgen wiederfinden. In der Altersgruppe der 15 bis unter 20 jährigen liegt der Anteil bei 40,7%, und das obwohl Personen in betrieblicher oder schulischer Ausbildung hier gar nicht berücksichtigt werden.

„Wenn auch an dieser Stelle nicht die Frage beantwortet werden kann, ob die Neigung “den Bund fürs Leben einzugehen” für junge Leute maßgeblich vom Vorliegen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses abhängt, Tatsache ist: Verheiratete Personen arbeiten verglichen mit ledigen Personen gleichen Alters seltener in befristeten Arbeitsverhältnissen.“

Zum Artikel: Arbeitsvertrag mit Verfallsdatum

Schlechte Testnoten für Facebook und MySpace

“Do you know that…”

Durch Mängel beim Datenschutz und fiesen Klauseln in den Geschäftsbedingungen erhielten Facebook und MySpace durch die Stiftung Warentest die schlechtesten Testnoten. Facebook beispielsweise ist gezielt interessiert an Daten von Menschen die nicht Mitglied sind.

Soziale Netztwerke im Test seht ihr hier:

Apple und das „i“

“Do you know that…”

Trotz Apples Markennamen wie iPad, iPhone, iPod gibt es dem Konzern noch lange nicht das alleinige Recht auf das kleine „i“. Der Beschluss kam vom australischen Gericht für Markenschutz, nachdem Apple einem Hersteller den Namen DOPI für seine Laptoptaschen verbieten wollte, da dieser von rechts nach links gelesen „iPod“ ergibt.

„Trotzdem sollte der Online-Händler mit dem Markennamen DOPi etwas vorsichtig umgehen. So empfiehlt es sich beispielsweise nicht, die Marke DOPi künftig in irgendeinen Zusammenhang mit Apple zu bringen.

Zum Artikel: Apple

Facebook-Angriff durch Hacker

“Do you know that…”

Auf 400 Mio. Nutzer von Facebook wurde ein Hackerangriff gestartet. Der Anti-Viren-Hersteller McAfee berichtete, Kriminelle verschickten in den vergangenen Tagen E-Mails mit verseuchten Anhängen. Köder war eine angebliche Zurücksetzung des jeweiligen Facebook – Passworts und eine damit verbundene Neuanmeldung über einen Antrag, den die User anklicken sollten.

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