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Monatsarchiv für April 2010

„Street View“ vorerst geplatzt

“Do you know that…”

Ministerin Ilse Aigner und Google Vertreter einigten sich laut Verbraucherschutzministerium vorerst darauf, den Google-Dienst Street View in Deutschland nicht  zu starten. Street  View bietet die Möglichkeit sich 360-Grad Bilder  von Straßenzügen und Plätzen anzusehen. Diese entstehen durch auf Autos, in einer Höhe von 250 Metern,  angebrachte  Spezialkameras. Detaillierte Bilder von Privatwohnungen blieben dabei nicht aus und brachten Proteste und Widersprüche mit sich.

“Privates muss privat bleiben. Jeder Bürger muss das Recht behalten, über die Verwendung seiner persönlichen Daten selbst zu entscheiden. Wer nicht auf dem Präsentierteller der digitalen Welt landen will, kann jederzeit Widerspruch einlegen und seine Daten löschen lassen”, erklärte Bundesministerin Aigner.

Zum Artikel: Street View vorerst geplatzt

Google siegt gegen den Rest der Welt

“Do you know that…”

Das Ranking um die teuerste Marke der Welt brachte einen altbekannten Sieger hervor. Laut dem Marktforschungsunternehmen Millward Brown dominieren vier Technologieunternehmen als die teuersten Marken der Welt. Bereits zum vierten Mal in Folge verteidigt dabei der Internet-Dienstleister Google seinen Rang eins der Liste. Der Wert der Marke Google beziffert sich auf 194,26 Milliarden US-Dollar, bei einer Wertsteigerung zum Vorjahr um 14 Prozent.

  • 1. Google – 194,26 Milliarden US-Dollar
  • 2. IBM – 86,383 Milliarden US-Dollar
  • 3. Apple – 83,153 Milliarden US-Dollar
  • 4. Microsoft – 76,344 Millarden US-Dollar
  • 5. Coca Cola – 67,983 Milliarden US-Dollar

Zum Artikel: Zum Ranking

Trojaner gegen Würmer

“Do you know that…”

Nach Aussage des Internet-Sicherheitsspezialisten BitDefender sind Trojaner längst nicht mehr die größte Gefahr im Internet.Ihre Gegner sind Exploits und Würmer. Knapp ein Jahr galten Trojaner als weltweit gefährlichste E-Threats und hielten sich im E-Threats-Report für diese Zeit unter den ersten 10. Das aktuelle März-Ranking brachte eine Kehrtwende. Jetzt befinden sich Exploits und Würmer auf dem Vormarsch.

Anzeigenflaute in Unternehmen bei Wirtschaftskriminalität

“Do you know that…”

Unternehmen zeigen interne Kriminalität selten an, da sie, unter anderem, die mit einer Anzeige oft verbundenen Schlagzeilen scheuen. Die ganz großen Schäden werden laut einem Partner des Wirtschaftsprüfer KPMG selten von Beschäftigten in unteren Positionen verursacht, sondern von Beschäftigten in leitenden Positionen. Das Bundeskriminalamt registriert jährlich rund 85.000 Fälle von Wirtschaftskriminalität.

„Trotz dieser alarmierenden Ergebnisse unterschätzen vor allem mittelständische Unternehmen noch immer die Gefahr, Opfer von Wirtschaftskriminalität zu werden.” sagt Frank M. Hülsberg, Leiter des Bereichs Forensic bei KPMG

Zum Artikel: Anzeigenflaute bei Wirtschaftskriminalität

Agenten zu alt für Facebook und Twitter

„Do you know that…“

Laut einem vom MI5 veröffentlichten Geschäftsbericht will dieser jetzt zahlreiche altgediente Agenten entlassen, weil diese keine ausreichenden Kenntnisse im Umgang mit sozialen Netzwerken wie Facebook haben. Da vor allem islamistische Terroristen vermehrt über das Internet ihre Anschläge planen, sind Kenntnisse über soziale Netzwerke um entsprechende Aktivitäten überwachen zu können laut MI5 unabdingbar.

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