Kassendiebstahl in Berlin Pankow aufgedeckt

Kassendifferenzen durch Kassendiebstahl aufgedeckt

Do you know that….

Kassendifferenzen gibt es immer wieder, welche in der Regel bei kleinen Summen liegen bzw. durch kleine Fehler bei der Kassenabrechnung entstehen. Wenn die Differenzen jedoch regelmäßig steigen und langsam enorme Ausmaße annehmen dann kann unter Umständen ein System oder ein Kassendiebstahl dahinter vermutet werden. So ging es auch unserem Mandanten, weshalb er sich an unsere Detektei wandte. Die Kassendifferenz stieg wöchentlich an. Dabei wurde ein Ausmaß erreicht was unser Mandat nicht mehr tragen konnte. Also beschloss er zu Handeln. Nachdem sämtliche eventuellen Fehler bei den Kassenabschlüssen ausgeschlossenen werden konnten, verhärtete sich der Verdacht, auch durch herantragen von anderen Angestellten, das wohl ein Mitarbeiter regelmäßig während der Arbeitszeit einen Kassendiebstahl ausübt.

Unser Mandant wollte jetzt als ersten Schritt dem verdächtigen Mitarbeiter eine „Verdachtskündigung“ übergeben.

Eine Verdachtskündigung bei z.B. Verdacht auf Kassendiebstahl ist nur möglich wenn:

  • Ein konkreter Verdacht eines schwerwiegenden Fehlverhaltens des Mitarbeiters
  • welcher sich auf neutralen Umständen stützt sowie
  • vorrangig glaubhaft erscheint
  • dieses muss gravierend genug für eine Verdachtskündigung sein um das benötigte Vertrauensverhältnis zur Fortführung des Arbeitsverhältnisses zu erschüttern
  • es müssen alle möglich zumutbaren Schritte zur Aufdeckung des Sachverhaltes durch den Arbeitgeber unternommen worden sein.

Dabei stellten wir gemeinsam fest dass der letzte Punkt, um die Kassendifferenz durch einen eventuellen Kassendiebstahl aufzudecken, noch nicht ausreichend umgesetzt wurde. Anhand der eingegrenzten Verdachtszeiten sowie den konkreten Verdachtsmomenten wurden insgesamt fünf Ermittler an unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten vor Ort im Geschäft in Berlin Pankow zum Testkauf eingesetzt. Dabei wurde von vier Ermittlern der Kassendiebstahl durch den Arbeitnehmer festgestellt. Dieser agierte bei den Entwendungen des Geldes dreist und unverfroren. An einem Tag führte er beispielsweise eine intensive Beratung bei unserem Ermittler durch. Dabei ging er zur Kasse, öffnete diese und steckte sich mit der rechten Hand zwei zwanzig Euro Scheine in die linke Hemdtasche. An einem anderen Tag nahm der Mitarbeiter die 75 Euro für die Ware direkt mit der linken Hand entgegen und steckte sich die Geldscheine in die linke Hosentasche. Der Arbeitnehmer war sich augenscheinlich keiner Schuld bewusst und führte die Kassendiebstähle sehr routiniert durch. Nachdem wir nun die Kassendifferenz durch den Kassendiebstahl aufgedeckt hatten wurde keine Verdachtskündigung sondern eine außerordentliche Kündigung erteilt. Unser Mandant stellte ebenfalls durch seinen Rechtsbeistand Schadensersatzansprüche gegenüber dem überführten Mitarbeiter.

Wir weißen nochmals darauf hin das in solchen Fällen vorab und auch während der Ermittlungen stets ein Rechtsbeistand mit einbezogen werden sollte.

 

Kassendiebstahl aufdecken –  Sofortkontakt!

Telefon: +49 (0)30 74 78 50 62 | E-Mail: info@diedetektei.eu

 

Hinweis unsererseits. Die Detektei Berlin Taute Security Management weist darauf hin, dass es sich bei oben benannten Einsatz um einen realen Fall handelt der authentisch wiedergegeben wurde. Namen von beteiligten Personen, Unternehmen bzw. Detailangaben wurden zum Schutz unserer Mandanten jedoch nicht veröffentlicht bzw. geändert, insofern Rückschlüsse auf ihre Identität möglich gewesen wären bzw. Persönlichkeitsrechte hätten verletzt werden können. Unser Mandant stimmte einer Veröffentlichung in Form oben beschriebener Fallerzählung gern zu.

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