Leistungen im Überblick
Lauschabwehr / TSCM-Sweep (Räume, Objekte, Fahrzeuge)
Ein TSCM-Sweep ist eine strukturierte technische und physische Überprüfung mit dem Ziel, Hinweise auf unzulässige Abhör- oder Übertragungstechnik zu erkennen oder einen Verdacht im vereinbarten Scope sauber zu entkräften. Entscheidend ist dabei nicht „Show“, sondern Methodik: ein nachvollziehbares Vorgehen, eine klare Ergebnisdarstellung.
Typischer Prüf-Scope (Beispiele)
- Kanzlei- und Besprechungsräume, Partner-/Vorstandsbereiche
- temporäre Meetingräume (z. B. Konferenzflächen, Hotels – nach Zugangsfreigabe)
- Homeoffice-Umgebungen, Wohnungen und Häuser bei sensiblen Fällen
- bei Bedarf: Fahrzeug-/Objektprüfung im Kontext von Terminen oder Übergaben
Ergebnisform
- verständliche Zusammenfassung: „Was wurde wann, wo und wie geprüft?“
- konkrete Empfehlungen zur Risikoreduktion (technisch & organisatorisch)
- Maßnahmen zur nachhaltigen Absicherung
Abhörschutz & Abhörsicherheit für Meetings
Abhörschutz bedeutet in der Praxis häufig: weniger Technik-Aktionismus, mehr saubere Regeln. Gerade in Berlin-Mitte finden sensible Gespräche oft in wechselnden Räumen statt – mit vielen Beteiligten, Zeitdruck und hohem Kommunikationsaufkommen. Hier wirkt am besten eine Kombination aus organisatorischen Maßnahmen und gezielter technischer Absicherung.
Meeting-Härtung (Abläufe, Endgeräte-Regeln, Raumdisziplin)
- klare Rollen: wer ist verantwortlich, wer hat Zugriff, wer dokumentiert
- Endgeräte-Umgang (Smartphones/Smartwatches/Bluetooth) – pragmatisch und teamfähig
- sichere Unterlagen- und Whiteboard-Praxis inkl. fester „Aufräum-Routine“
Kurzfristige Sicherheitschecks vor Terminen
Wenn Zeitdruck besteht (z. B. Verhandlung, Krisenmeeting, heikler Personaltermin), unterstützen wir bei einer fokussierten, realistischen Absicherung – mit klar definiertem Scope und verständlicher Ergebnisrückmeldung.
Informationsschutz & Wirtschaftsschutz
Der größte Hebel liegt oft in der Schwachstellenanalyse: Wo können Informationen abfließen – technisch, organisatorisch oder menschlich? Daraus entsteht ein Maßnahmenplan, der tatsächlich im Alltag umgesetzt wird: klare Zuständigkeiten, definierte sensible Bereiche und Prozesse, die Teams akzeptieren.
Risikoanalyse & Schwachstellen (organisatorisch/technisch)
- Zutrittswege, Besucherführung, Schlüssel-/Zutrittsmanagement
- Besprechungs- und Dokumentenprozesse (Ablage, Druck, Transport, Entsorgung)
- typische „Nebenkanäle“ (Flurgespräche, Empfangsbereiche, Coworking-Zonen)
Präventionsmaßnahmen (Prozesse, Zutritt, Vertraulichkeit)
- pragmatische Regelwerke, die Teams einhalten
- sensible Bereiche definieren und konsequent schützen
- Awareness-Bausteine: kurz, konkret, ohne Panik

Ermittlungen & Recherchen
Wenn der Anlass nicht (nur) technisch ist – etwa bei Verdacht auf interne Indiskretionen oder wirtschaftsrelevante Sachverhalte – übernehmen wir ergänzende Recherchen und Ermittlungen. Ziel ist eine belastbare Sachverhaltsklärung, nicht ein Verdachtsgefühl.
Sachverhaltsklärung & Dokumentation
- strukturierte Dokumentation von Beobachtungen und Ergebnissen
- klare Trennung zwischen Fakten, Indizien und Annahmen
- diskretes Vorgehen, abgestimmt auf Risiko und Zielsetzung
Sofortmaßnahmen für sichere Besprechungen
Schon kleine Veränderungen senken Risiken deutlich – besonders in dynamischen Umgebungen wie Berlin-Mitte:
- sensible Gespräche nicht „nebenbei“ (Empfang, Flur, Coworking, Café)
- eindeutige Zuständigkeit: wer lädt ein, wer verwaltet Unterlagen, wer räumt auf
- Endgeräte-Regel für kritische Termine (einfach, praktikabel, konsequent)
- Whiteboard/Notizen: feste Clean-Desk-Routine nach jedem Meeting
Wenn Sie möchten, prüfen wir gemeinsam, welche dieser Maßnahmen in Ihrer Organisation realistisch und wirksam sind.

So läuft ein Einsatz ab