Mediation & Konfliktmanagement – Mediatoren (univ.)

Sie möchten Konflikte nachhaltig lösen? Dann sind wir Ihr professionelles Team für eine Mediation! Konflikte oder Streitfälle am Arbeitsplatz mit Kollegen im Unternehmen oder im privaten Bereich in der Familie mit Nachbarn oder mit dem Partner wir unterstützen Sie mit einer professionellen Mediation einem Coaching oder durch Konfliktmanagement. Qualifizierte Ausbildung ist Voraussetzung für unseren Mediator bzw. Mediatorin um eine effektive Mediation durchzuführen. Ausführlichere Informationen rund um das Thema Mediation, Coaching & Konfliktmanagement finden Sie auf unserer Webseite: Ihre-Mediation.com

Grundsatzfragen zum Thema Mediation

Was ist Mediation?

1.Begriffsbestimmung

Mediation wurde als feststehender Fachbegriff aus dem Amerikanischen / Englischen übernommen und bedeutet wörtlich übersetzt Vermittlung.

2.Mediationskonzept

Merkmale und Voraussetzungen eines modernen Mediationskonzeptes sind:

  • Vermittlung durch einen allparteilichen Mediator / Mediatorin.
  • Einbeziehung aller Konfliktparteien, die in der Regel auch anwesend sein sollten.
  • Das Verfahren findet informell und außergerichtlich in einem neutralen Raum statt.
  • Freiwilligkeit der Teilnahme, Verhandlungsbereitschaft, Selbstbestimmung und Konsensorientierung der Konfliktparteien. Die Entscheidungsbefugnis bezüglich der Konfliktregelung wird abgegeben. Das Verhandlungsergebnis ist nicht bindend, wenn nicht alle Beteiligten zugestimmt haben.
  • Vertraulichkeit der Mediationsinhalte.
  • Gewaltfreiheit.
  • Strukturiertheit und Prozesshaftigkeit. Der Ablauf orientiert sich an einem Phasenmodell.
  • Informiertheit, Offenheit und Ehrlichkeit aller Beteiligten bezüglich der Angaben, die Gegenstand der Mediation sind.

3.Schritte des Mediationsverfahrens

3.1 Vorphase

Dienst dazu alle Konfliktparteien an einen Tisch bekommen.

3.2 Mediationsgespräch

  • Einleitung;
  • Ansichten der einzelnen Konfliktparteien;
  • Konflikterhellung: Gefühle, Bedürfnisse, Interessen, Hintergründe;
  • Konfliktlösung: Sammeln und Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten;
  • Übereinkunft.

3.3 Umsetzungsphase

Überprüfung und gegebenenfalls Korrektur der Übereinkunft.

3.4 Anwendungsgebiete eines Mediationsverfahrens

Mediation findet in allen alltäglichen Konfliktbereichen Anwendung, z.B. als:

Familienmediation und Scheidungsmediation bei Ehe-, Partner- und Scheidungskonflikten sowie Konflikten zwischen Eltern, Kindern und Erben.

Nachbarschafts- und Verbrauchermediation bei Konflikten zwischen Nachbarn, Eigentümern, Mietern, Vermietern, Verbrauchern, Kunden, Anbietern, Schuldnern und Gläubigern.

Wirtschaftsmediation bei Konflikten in der Wirtschafts- und Arbeitswelt, bei Tarifkonflikten, bei Unternehmens-, Konkurrenten-, Wettbewerbs-, Patent-, Liefer- und Mitarbeiterkonflikten.

Schulmediation bei Konflikten in der Schule zwischen Lehrern, zwischen Schülern, zwischen Schülern und Lehrern, zwischen Eltern und Lehrern/Schulleitung, zwischen Lehrern und Schulleitung sowie zwischen Schulleitung und Schulverwaltung.

Umweltmediation bei Konflikten um Trassenplanung, Standorte und Industrieanlagen.

Mediation in der Verwaltung bei Gebührenstreitigkeiten, Genehmigungsverfahren und in der Jugendhilfe.

Wie läuft eine Mediation ab?

1.Vorphase

In der Vorphase wird der Kontakt mit den Konfliktparteien aufgenommen. Ziel der Vorphase ist es, bei den Betroffenen Vertrauen für das Mediationsverfahren zu wecken, um sie an einen Tisch zu bekommen. Die Mediatoren geben eine erste Einführung über Sinn, Zweck, Regeln, Ablauf, Vorteile und Grenzen der Mediation sowie deren eigene Rolle in der Mediation.
Im Vorgespräch sollte geprüft werden, ob der aktuelle Konflikt mediativ zu bearbeiten ist.

2.Mediationsgespräch

Das Mediationsgespräch bildet den Kern des Mediationsverfahrens.

2.1 Einleitung des Mediationsgesprächs

Der Mediator gestaltet das Setting, d.h. die Räumlichkeiten und die Sitzordnung. Die Lokalität der Mediation sollte keinen Bezug zu dem Konflikt haben bzw. an ihn erinnern. Die Sitzordnung sollte eine gleichwertige Kommunikation zwischen den Beteiligten gewährleisten.
Vorteilhaft für den Gesprächsverlauf ist, die elementaren Grundregeln der Mediation wie gegenseitiges Ausreden lassen, aktives Zuhören, keine Beleidigung äußern und Handgreiflichkeiten unterlassen sowie den groben Ablauf der Mediation für alle gut einsehbar auf einer Wandtafel festzuhalten.

2.2 Sichtweise der einzelnen Konfliktparteien

Mit der zweiten Phase des Mediationsgesprächs beginnt die eigentliche Konfliktbearbeitung. Die Konfliktparteien erhalten nacheinander die Möglichkeit, den Konfliktverlauf aus ihrer Sicht darzustellen.
Nachdem beide Konfliktparteien ihre Sichtweise des Konflikts erläutert haben, hält der Mediator die Gemeinsamkeiten und bestehenden Probleme schriftlich fest. Gemeinsam mit den Streitparteien erstellen sie eine Liste der Punkte, für die eine Einigung erzielt werden soll.

2.3 Konflikterhellung

Während in der zweiten Phase des Mediationsgespräches die Frage, „wie“ sich der Konflikt zugetragen hat, nachgegangen wird, geht es in der Konflikterhellung um das „warum“ des Konfliktes. Ziel der Konflikterhellung ist die Eruierung der Konflikthintergründe. Erst wenn die Konfliktparteien die Konfliktursachen für sich und untereinander erkannt haben, ist eine interessenorientierte Einigung möglich.
In dieser Phase konfrontieren die Mediatoren die Konfliktparteien mit ihren Interessen und Gefühlen.

2.4 Problemlösung / Entwurf von Lösungen

Haben die Beteiligten erkannt, dass jede Seite ein Recht auf eigene Interessen und Gefühle besitzt und die Beteiligten ihren Streit nicht mehr als Konkurrenzkampf betrachten, sondern als gemeinsam zu regelndes Problem sehen, sind gute Voraussetzungen geschaffen worden, den Konflikt beizulegen.

2.5 Übereinkunft

In der letzten Phase des Mediationsgesprächs sollen sich die Streitparteien auf eine realisierbare und überprüfbare Regelung einigen.
Die Übereinkunft wird in Form eines Vertrages formuliert. Der Vertrag ermöglicht den Streitparteien, sich die Vereinbarung nochmals bewusst zu machen. Darüber hinaus verpflichtet der Vertrag als zweiseitig übereinstimmende Willenserklärung die Unterzeichner, sich um die Einhaltung der Vertragsinhalte zu bemühen. Ferner dient der Vertrag als Gedankenstütze und Bewertungsgrundlage für die Umsetzungsphase.

3.Umsetzungsphase

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung ist die Mediation noch nicht beendet.
Bei Problemen in der Einhaltung des Vertrages, sind die Inhalte zu überdenken und zu korrigieren. Falls notwendig und gewollt ist ein neues Mediationsverfahren anzuberaumen.

Was kostet eine Mediation?

Die Kosten für ein Mediationsverfahren variieren je nach Komplexität. Eine Sitzung eines Mediationsverfahrens dauert erfahrungsgemäß 1,5 Stunden bis 2 Stunden und wird pro Zeitstunde abgerechnet. Das gesamte Mediationsverfahren erfordert durchschnittlich drei bis sieben Sitzungen je nach Intensität des Konfliktes. Hierbei kalkulieren wir einen Stundensatz für eine Mediation im privaten Bereich bei zwei Konfliktparteien ab 149,94 € brutto inkl. 19% gesetzl. MwSt. (126 € netto zzgl. 19% gestzl. MwSt.). Für eine Wirtschaftsmediation ist ein Stundensatz bei zwei Konfliktparteien ab 165 € netto zzgl. 19% gesetzl. MwSt. (196,35 € brutto inkl. 19% gestzl. MwSt.) kalkuliert. Qualifizierte Mediationsausbildung ist bei uns vorausgestzt um eine nachhaltige Lösung zwischen den Parteien zu erarbeiten.

Kostenvorteil an Anwalts- bzw. Gerichtskosten

für eine Mediation gegenüber einem angestrebten Gerichtsverfahren…

Mögliche Kostenersparnis bei € 10.000 Streitwert

50%

Mögliche Kostenersparnis bei € 100.000 Streitwert

70%

Mögliche Kostenersparnis bei € 1.000.000 Streitwert

85%

 

Eine qualifizierte Mediationsausbildung, nach dem Mediationsgesetz und durch den Bundesverband Mediation anerkannt, bei unseren Mediatoren / Mediatorinnen verstehen wir als selbstverständlich. Zur Konfliktbeilegung bzw. Streitbeilegung unterstützen wir die einzelnen Parteien durch eine außergerichtliche einvernehmliche Mediation. Durch Eigenverantwortlichkeit können die Konfliktpartner eine Beilegung des Konfliktes selbstständig erarbeiten. Das Verfahren der Konfliktvermittlung dient einer nachhaltigen Beilegung des Konflikts. Allparteilichkeit ist für unseren Mediator / Mediatorin Voraussetzung bei der Unterstützung der Parteien zur Konfliktbeilegung. Wir freuen uns das Sie an diesem freiwilligen und vertraulichen Verfahren teilnehmen möchten.

Vorteile eines Mediationsverfahrens

für eine Mediation in Ihrem Unternehmen…

Erstattungsfähig

Eine professionelle Mediation ist eventuell durch Ihre Rechtsschutzversicherung erstattbar.

Zeitvorteil

Erarbeitung von Konfliktlösungen noch vor Gerichtstermin möglich.

Absetzbar

Eine Mediation ist steuerlich absetzbar bei dem Nachweis einer betrieblichen Anwendung.

 

Mediation Berlin – Kontaktieren Sie uns!

: +49 (0)30 74 78 50 62 | : Prinzenviertel – Wildensteiner Straße 26, 10318 Berlin

: info@diedetektei.eu





Vorname (Pflichtfeld)

Nachname (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Telefonnummer (für eventuelle Rückfragen)

Ihre Anfrage

 

Mediation Berlin oder eventuell auch ein Coaching Berlin durch unsere erfahrenen Mediatoren (univ.), Coaches (univ.) sowie Ermittler. Wir agieren erfolgreich für Wirtschaft und Privat im gesamten Bundesgebiet für Sie. Als Beispiel in folgenden Bereichen und Berliner Stadtbezirken:

  • Charlottenburg - Wilmersdorf
  • Friedrichshain - Kreuzberg
  • Berlin Lichtenberg
  • Marzahn - Hellersdorf
  • Mitte
  • Neukölln
  • Pankow
  • Reinickendorf
  • Steglitz - Zehelendorf
  • Berlin Spandau
  • Tempelhof - Schöneberg
  • Treptow - Köpenick

*Wir weisen darauf hin, das sich unser Firmensitz an folgender Anschrift in Berlin befindet: Prinzenviertel – Wildensteiner Straße 26, 10318 Berlin. Genannte Regionen verstehen sich lediglich als Einsatzgebiete unseres Unternehmens in der Hauptstadt.